Die Vernissage – „Wenn Tiere sprechen könnten“
Mode Performance : Gnad von Höck Veronika
Mit
Veronika Höck
Cristina Cusimano
Georg Münch
Petra Schmidt
Alina Cocos
Musik: Thomas Steinbrunner, Roland Pohle
Wir alle kennen den Moment, in dem wir einem Tier in die Augen schauen und uns fragen: Was denkt es gerade? Was würde es mir erzählen, wenn es sprechen könnte?
Vielleicht würde der Hund sagen: „Bleib noch ein bisschen.“
Die Katze: „Du hast mich nicht gerufen. Ich komme trotzdem.“
Der Vogel vielleicht: „Warum baut ihr so viele Grenzen, wenn der Himmel keine kennt?“
Doch vielleicht würden Tiere gar nicht so viel über sich selbst erzählen. Vielleicht würden sie über uns sprechen. Über unsere Städte, unsere Häuser, unsere Wälder. Über das, was wir bewahren – und über das, was wir verlieren. Über Freiheit, Angst, Vertrauen und Einsamkeit.
Die Kunst gibt diesen Gedanken eine Stimme.
Sie lässt Tiere nicht einfach nur als Motive erscheinen, sondern als Gegenüber. Als Wesen mit einer eigenen Perspektive. Und genau darin liegt die besondere Kraft dieser Ausstellung: Sie fordert uns auf, unseren Blick zu verändern. Was geschieht, wenn wir nicht länger nur fragen: Was sehen wir in den Tieren? Sondern: Was könnten die Tiere in uns sehen? Vielleicht wäre ihre Sprache gar keine Sprache aus Wörtern. Vielleicht wäre sie ein Blick. Eine Bewegung. Ein Geräusch. Eine Spur im Sand. Oder einfach das stille Dasein eines Lebewesens, das mit uns denselben Planeten teilt.
„Wenn Tiere sprechen könnten“ ist deshalb nicht nur eine Einladung, ihnen zuzuhören. Es ist auch eine Einladung, für einen Augenblick still zu werden.
Ausstellende Künstler*Innen:
Carolina Phillips
Ulla Schulz
Herta Heilaier
Mareen Förster
Alina Cocos
Christine Ginal
Shakiba Booshehri
Barbara Lenz
Klaus Lüders
Anna Stepanova
Natalie Cusimano
Tanja Fendt-Bloos
Janine Unger
Sabine Drobner
Stefanie Kling
Susanne Gnan-Pohle
Alisa Petrichenko
Silke Heinrich
Alex Bretz
Sophia Gilamas
Organisation:
Alina Cocos
