„Die Kunst der Blumensprache“
Blumen begleiten die Menschheit seit immer- als Zeichen der Liebe, der Hoffnung, der Trauer oder der Erinnerung. Schon im viktorianischen Zeitalter wurde die sogenannte Floriografie zur Kunstform: Ein Strauß war nie nur ein Strauß, sondern eine Botschaft. Eine rote Rose stand für Leidenschaft, eine Lilie für Reinheit, ein Vergissmeinnicht für Erinnerung. Was nicht offen ausgesprochen werden konnte, wurde durch Blüten übermittelt. Auch große Künstlerinnen und Künstler haben sich immer wieder der Blumensymbolik gewidmet. Denken wir an Claude Monet, dessen Seerosen nicht nur Naturstudien, sondern Stimmungsräume sind. Oder an Vincent van Gogh, dessen Sonnenblumen in leuchtender Intensität von Hoffnung, Einsamkeit und Sehnsucht erzählen. Blumen sind in der Kunst niemals bloß Dekoration – sie sind Ausdruck innerer Welten Die Ausstellung knüpft an diese Tradition an und interpretiert sie neu. Die Werke, die Sie hier sehen, zeigen Blumen nicht nur als botanische Motive, sondern als Träger von Emotionen, Erinnerungen und gesellschaftlichen Fragen. Manche Arbeiten sind zart und poetisch, andere kraftvoll und provokant. Gemeinsam ist ihnen jedoch eines: Sie laden uns ein, genauer hinzusehen.
Sie sind herzlich eingeladen , in eine Welt einzutauchen, die leise spricht – und doch so viel zu sagen hat.
Teilnehmende Künstler*Innen:
Shakiba Booshehri
Natalie Cusimano
Alina Cocos
Alisa Petrichenko
Elke Binz
Tanja Fendt-Bloos
Petra Hartmann
Sabine Drobner
Carolina Phillips
Anna Stepanova
Christine Ginal
Mareen Förster
Alexandra Caselli
Klaus Luders
Herta Heilmaier
Simona Stangalini